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Biographie
Biographie
Peter O. Chott wurde 1950 in Bernbeuren (Kreis Weilheim-Schongau) geboren. 1957-1961 Besuch der Grundschule in Schongau. 1961-1970 Lernen am mathematisch-naturwissenschaftliches Gymnasium Schongau. Von 1970-1973 Studium für das ‘Lehramt an Volksschulen’ an der Universität München. Ab 1973 im Schuldienst in Grund- und Hauptschulen. 1976 Beginn des Weiterstudiums an der Universität Augsburg; zudem II. Lehramtsprüfung. 1981 Prüfung zum staatlich geprüften Tennislehrer; 1982 Prüfung zum "Magister Artium"; 1988 Promotion zum "Dr. phil." in den Fächern Schulpädagogik, Allgemeine Pädagogik und Didaktik der Kunsterziehung. 1988/89 wissenschaftlicher Assistent an der Universität Augsburg. 1989-1991 Neben- berufliche Lehraufträge an der Universität Augsburg. Seit 1990 Rektor der Elsbethenschule, einer Grundschule in Memmingen (Bayern - Lifecam). 1996 Habilitation an der Universität Augsburg im Fach Schulpädagogik. 2001 Übernahme der Leitung des IPFF (Institut für Pädagogische Führung und Fortbildung) im Bayerischen Schulleitungsverband (BSV). 2001/2002 nebenberuflicher Lehrauftrag an der Pädagogischen Hochschule Weingarten. Seit dem Wintersemester 2002/2003 nebenberuflich Privatdozent (PD) am Lehrstuhl für Schulpädagogik der Universität Augsburg. 2009 Bestellung zum außerplanmäßigen Professor an der Universität Augsburg.
Kleine Namenskunde
Nicht nur Namenskundler wollen wissen, woher der seltene Nachname "Chott" stammt und fragen, was er bedeutet. Tatsächlich ist der Name selten. In Deutschland findet man ein paar Menschen mit diesem Namen, in Österreich wenige und - nachzulesen im 'Halbent's family worldbook' - einige mehr in den USA und Great Britain. Wenn Sie sich im Internet auf die Suche machen und Suchmaschinen beauftragen, dann zeigen diese meist "Chott el Djerid" oder Ähnliches an. Das sind die Namen ausgetrockneter Salzseen in Nordafrika, die so genannten "Schotts". Dass unser Name daher kommt, ist aber eher unwahrscheinlich. Vielmehr deuten die Quellen nach Böhmen. Im Prager Telefonbuch findet man viele "Chots", allerdings nur mit einem T geschrieben. Das begründet sich damit, dass es im Tschechischen keine Doppelkonsonanten gibt. Wie unser österreichischer Namenskollege, Dr. Karl Chott, 1993 vom Institut für Slawistik in Wien erfuhr, dürfte es sich bei 'Chot' um den gekürzten, zusammengesetzten Vornamen "Choteborz" handeln. Das ist so, wie wenn man einen Miroslav 'Miro' nennt. Wegen fehlender Akzente und Buchstaben in den Schreibtastaturen ist 'Choteborz' leider nicht die Originalschreibweise des Ursprungsnamens; es fehlt ein Häkchen über dem E und anstatt dem Z müsste ein anderer Buchstabe stehen. Gesprochen wird der Name "Chott" ur-slawisch mit Reibelaut 'ch', also 'Chott' wie 'Chemie' oder mit 'k' wie 'Kott'. Auch wird unser Name mit 'sch' wie 'Schott' ausgesprochen. Damit werden auch die verwandten Namen deutlich.
Eine andere Spur führt in die Stadt Cottbus, da auch hier der ähnlich klingende Name 'Chotebuz' eine Rolle spielt. Rolf von Loeffelholz - herzlichen Dank dafür - zitiert aus einem Schreiben eines gewissen Herrn Pastors, der eine Verbindung zu der Familie Schott von Schottenstein und Cottbus vermutete:
„Ein weißer Fleck in unserer Stadtgeschichte (Cottbus) ist noch immer ein heinricus de Chotebuz, ein Kastellan, der 1156 in einer Urkunde des Markgrafen Konrad genannt wird. Er bringt erstmals unseren Ortsnamen ins Gespräch. Über seine Herkunft und seine Abkunft ist uns nichts bekannt. ...Einen bemerkenswerten Hinweis habe ich jetzt erhalten. Demzufolge hat sich in jener Zeit eine fränkische Familie vorübergehend in der Mark Meissen aufgehalten. Der Name ist Heinrich Schotte von Schottenstein. Er gehörte zur Bamberger Ministerialität und weilte vielleicht in der Mark wegen seiner Exkommnikation, die über ihn nach Erbauung eines nach ihm benannten castrum Scotenowe auf Banzer Klostergrund verhängt worden war. Dort soll er auch gestorben sein. Über persönliche Daten dieses Mannes möchte ich gerne mehr erfahren, zumal uns Heimatforschern die Namensähnlichkeit Schotte-Chote(buz) zu denken gibt ...”
Quelle: Werner Pastor, Heinrich-Albertstraße 14, 03042 Cottbus, Schreiben vom 20.04.1995
Die dritte interessante Quelle ist ein französischer Cartoonist namens Pierre Mouchot, der als Pseudonym den Namen 'Chott' wählte. Mouchot lebte von 1911 bis 1966. Wenn man die Website http://search.freefind.com/find.html?id=2822888&pid=r&mode=ALL&query=chott&find=Search anklickt, lässt sich Genaueres erfahren!.
Interessantes auch zur Ethymologie der Nachnamen "Kott" "Cott" etc. von Alexander Kott unter der Internet-Adresse: http://www.geocities.com/alexkott/KOTT-KOT-COTT/etymology.htm. (Adresse derzeit nicht verfügbar)
Wenn Sie auch Neuigkeiten zum Namen 'Chott' wissen, bitte schicken Sie eine E-mail an mich!


