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Aktuelle Schulpädagogik
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UNTERRICHTSFORSCHUNG: "Schwierige" Schulklassen: Eine Analyse des Zusammenhangs von Klassenzusammensetzung und wahrgenommenen Unterrichtsstörungen
Der Beitrag von Walter HERZOG und Elena MAKAROVA zeigt auf, dass weniger die strukturellen Merkmale der Klassenzusammensetzung, sondern mehr die Beziehungsqualität im Klassenzimmer mit dem Ausmaß der Unterrichtsstörungen im Zusammenhang steht. Klassengröße und Leistungsstärke der Schüler sind z. B. ebenso wie der "Kulturgüterbesitz" in der Familie Einflussfaktoren. Es gibt auch keine signifikaten Unterschiede im Störausmaß hinsichtlich des Anteils der Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund.
⇒ Unterrichtswissenschaft (Zeitschrift für Lernforschung) 39. Jg. (2011) H4/S. 310 - 327. (http://www.juventa.de)
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LEHR- und LERNFORSCHUNG: Höchst interessant: Die HATTIE-Studie (2009): Eine Meta-Meta-Studie, in der über 50 000 Studien und über 800 Meta-Studien analysiert werden. Ein einzigartiger Überblick über die derzeitige internationale Lehr- und Lernforschung!
Es wurde ein statistisches Verfahren angewandt, um die zentralen Ergebnisse einzelner Studien zu einem Unterrichtsbereich zu erfassen und miteinander in Beziehung setzen zu können. Um die Ergebnisse vergleichen zu können wurde ein so genanntes "EFFEKTMAß" als Orientierungshilfe eingeführt.
Wirkungsmächtige Einflussfaktoren (mit einem Wert von d > 40) sind z. B. "Study skills" (Lerntechniken) (Effektmaß .59), "Meta-cognitive strategies" (Effektmaß .69), "Teacher clarity" (Klares, strukturiertes U-Vorgehen)
(Effektmaß .75) oder "Providing formative evaluation" (Auskunft über Lernmöglichkeiten oder Lernstand, Feedback) (Effektmaß .90).
Interessant ist, dass "Offener Unterricht" sowie "Jahrgangsübergreifender Unterricht" relativ unwirksame (Effektmaß .01 bzw..04) Einflussfaktoren zu sein scheinen. (Allerdings muss man hierbei auf eine Problematik der
Hattie-Studie hinweisen: Sie enthält z. T. schon relativ alte Studien, bei denen die genannten "neueren" Unterrichtsformen noch wenig ausgeprägt untersucht werden konnten! Siehe auch hier unten stehend aus: Empirische Pädagogik H2/ 24. Jg. 2010/ S. 93 - 112) Vieles andere mehr: siehe unten stehende Befunde Fachliteratur!
= SchulVerwaltung (Ausgabe Hessen/Rheinland-Pfalz) Heft 11/2011/S. 294-298 und SchulVerwaltung (Ausgabe Bayern) H 2/2012/S. 38-42.
= HATTIE, John, A.C.: Visible Learning. A synthesis of over 800 meta-analyses relating to achievment. - London, New York:Routledge 2009
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AKTUELLE THEMEN: Siehe auf der Online-Ausgabe (open access!) von www.schulpaedagogik-heute.de !
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SCHULFORSCHUNG: Hat Feedback eine positive Wirkung? Zur Verarbeitung extern erhobener Leistungsdaten in Schulen
Der Beitrag von Kathrin DEDERDING zeigt in seinen Ergebnissen, dass die Rückmeldungen von Leistungsdaten in den Schulen mehr oder weniger breit rezipiert und dabei überwiegend als verständlich uns nützlich angesehen werden. Daraus werden aber in den meisten Fällen keine innerschulischen Aktivitäten initiiert, die auf eine Verbesserung der Unterrichts- und Schulqualität abheben.
⇒ Unterrichtswissenschaft (Zeitschrift für Lernforschung) 39. Jg. (2011) H1/S. 63 - 83.
(http://www.juventa.de)
GRUNDSCHUL-Forschung: Das unterschätzte Grundschulkind
Themenheft der Zeitschrift
⇒ Unterrichtswissenschaft (Zeitschrift für Lernforschung) 39. Jg. (2011) H1/S. 4 - 62. (http://www.juventa.de)
UNTERRICHTSFORSCHUNG: Thema 'Hausaufgaben' (HA)
Der Komplex wird in zwei Themenheften der wiss. Zeitschrift 'Empirische Pädagogik' in unterschiedlichen Beiträgen behandelt:
2002:
1. TRAUTWEIN/KÖLLER: Einfluss von HA im Englisch-Unterricht auf die Leistungsentwicklung und das
Fachinteresse
2. HAAG/MISCHO: HA-Verhalten: Bedingungen und Effekte
3. SPIEL/WAGNER: Wie lange und wofür lernen Schülerinnen und Schüler
2010:
1. WAGNER/HIRTENLEHNER/BACHER/SCHOBER: Zeitliche Belastung von Schülern durch die häusliche
Arbeit für die Schule
2. GROSCHE/HENNEMANN/GRÜNKE: Selbstregulationsdefizit bei Jugendlichen mit Verhaltensstörungen
und ihre Auswirkungen auf das HA-Verhalten
3. NIGGLI/TRAUTWEIN/SCHNYDER: Die Rolle der Lerhperson bei den Hausaufgaben
4. JÄGER/STUCK/JÄGER-FLOR/RIEBEL: HA. die andere Seite der Medaille: die sicht der Eltern
⇒ Empirische Pädagogik H3/ 16. Jg. 2002 und H1/24. Jg. 2010 (http://www.vep-landau.de)
SCHULFORSCHUNG: Bessere Leistungen durch Teilnahme am offenen Ganztagsbetrieb
Der Beitrag von Nicole BELLIN und Fanny TAMKE geht der Fragestellung nach, ob durch längere Verweildauer im schulischen Lernumfeld positive Effekte auf Leistungsmerkmale resultieren. Im Ergebnis zeigen sich leichte Leistungsvorteile. Inwieweit dies auf Selektionseffekte der Schülerschaft zurückgefhrt werden kann, wird diskutiert.
⇒ Empirische Pädagogik H2/ 24. Jg. 2010/ S. 93 - 112 (http://www.vep-landau.de)
LEHRER-Forschung: Kooperation, Belastung und Beanspruchung von Lehrkräften an Halb- und Ganztagsschulen
Der Beitrag von Kathrin FUSSANGEL, Vanessa DIZINGER, Oliver BÖHM-KASPER und Cornelia GRÄSEL basiert auf einem theoretischen Rahmenmodell der Lehrerbelastung und -beanspruchung. In der Studie werden in dieses Rahmenmodell drei verschiedene Koop-Formen unterschieden (Austausch, gemeinsame Arbeitsorganisation und Kokonstruktion (= intensive Koop mit Analyse, Reflexion und gemeinsamer Erarbeitung von Unterricht)). Die ersten beiden Formen stehen in keinem signifikaten Zusawmmenhang zum Belastungserleben, während die Kokonstruktion auf die subjektiv wahrgenommene Belastung mindernd wirkt. Die Situation an Halb- und Ganztagsschulen unterscheidet sich hinsichtlich der drei Koop-Formen nicht.
⇒ Unterrichtswissenschaft (Zeitschrift für Lernforschung) 38. Jg. (2010) H1/S. 51 - 67. (http://www.juventa.de)
GRUNDSCHUL-Forschung: Relevante diagnostische Informationen bei der Übergangsempfehlung - die Perspektive der Lehrkräfte
SCHULFORSCHUNG: Wirkung von Schulinspektion aus Sicht betroffener Schulleitungen. Die Brandenburger Schulleiter-befragung
Der Beitrag von Holger GÄRTNER, Dennis HÜSEMANN und Hans Anand PANT legt Erkenntnisse über die Auswirkungen von Evaluationenauf Maßnahmen der Schulentwicklung vor. Die Ergebnisse deuten auf Aktivitäten vor der Inspektion hauptsächlich im Bereich der Dokumentation. Nach der externen Evaluation liegen die Schwerpunkte im Bereich der Schulprogrammarbeit sowie bei unterrichtsbezogenen Maßnahmen.
⇒ Empirische Pädagogik H1/ 23. Jg. 2009/ S. 1 - 18 (http://www.vep-landau.de)
Buch! CHOTT, P.O./BARTH, G.: Gemeinsam in der Schule 'Lernen lernen'! - Modell eines schulhausübergreifenden Projekts (nicht nur) für die Grundschule.
Erschienen im Ernst Vögel-Verlag, München 2008 - Vorschau
FILM zum Schulprojekt 'Lernen lernen'!
Der Lehrfilm zeigt die konkrete Umsetzung des Komplexes 'Lernen lernen' am Beispiel einer Grundschule. Dargeboten werden theoretische Grundlagen zusammen mit Unterrichtsbeispielen aus den Klassen 1 bis 4. Ebenso wird die Einführung und Organisation des in allen Klassen durchgeführten Projekts gezeigt. Das Schulprojekt kann auch an Hauptschulen umgesetzt werden.
GRUNDSCHUL-Forschung: Wie rekonstruieren Grundschüler/innen ihren Unterricht?
Der Beitrag von Maria FÖLLING-ALBERS, Michael und Thomas Haider befasst sich damit, in welcher Weise Grundschüler(inne)n der dritten und vierten Jahrgangsstufe die (Lern-) Bedeutsamkeit von Unterrichtserfahrungen einschätzen, Daneben wurde untersucht, wie sich schulstrukturelle Maßnahmen (wie z. b. Zeugnisse) auf die Rekonstruktionen auf Unterrichtserfahrungen auswirken. Es zeigte sich u.a. dass, nicht soziale Aspekte, sondern vor allem interessante Inhalte von den Kindern besonders geschätzt werden. Bevorstehende Zeugnisse, aber auch das Geschlecht, der Migrationshintergrund und die Leistungsstärke der Schüler/innen haben einen Einfluss auf die Rekonstruktion.
⇒ Unterrichtswissenschaft (Zeitschrift für Lernforschung36. Jg. (2008) H4/S. 327-345 (http://www.juventa.de)
Der Beitrag von Tobias C. STUBBE und Wilfried BOS zeigt die Entwicklung von Pfadmodellen zur Erklärung der Schullaufbahnempfehlungen. Es zeigt sich, dass neben den schulischen Kompetenzen und schulnahen Kriterien wie Noten und Anstrengungsbereitschaft auch soziale Merkmale wie Schülergeschlecht, Migrationshintergrund und soziale Herkunft einen Zusammenhang mit der Lehrerempfehlung und der Elternentscheidung aufweisen. Bemerkenswert ist, dass der familiale Hintergrund bei der Notengebung und der Schullaufbahnempfehlung eine Rolle spielen.
⇒ Empirische Pädagogik (Themenheft 'Arbeitszeit für die Schule) H1/ 22. Jg. 2008/ S. 49 - 63
(http://www.vep-landau.de)
Der Beitrag von Uwe MAIER gibt die Befunde einer repräsentativen Befragung baden-württembergischer Grundschullehrkräfte (n= 274) wider. Mit Hilfe von Aufgaben-Ratings wurden die Leistungserwartungen erfasst. Sie variieren außerordentlich hoch und zeigt, dass die eher städtischen Regionen eine gute Einschätzung für die ausgesprochenen Bildungsempfehlungen geben. Beeinflusst wird die Erwartung vom regionalen Angebot an weiterführenden Schulen. Zusammenhänge mit den Migrantenanteil an Grundschulen bestehen nicht.
⇒ Empirische Pädagogik (Themenheft 'Arbeitszeit für die Schule) H1/ 21. Jg. 2007/
S. 38-57 (http://www.vep-landau.de)
LERNFORSCHUNG: Lernen von Migranten
Die Beiträge von Petra STANAT, Alexandra SHAJEK/Oliver LÜDTKE/Petra STANAT sowie Oliver WALTER u. a. befassen sich mit Disparitäten im schulischen Erfolg von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Bei der Frage nach Effekten gezielter Förderung erweist sich der Forschungsstand als äußerst unbefriedigend. Weiter zeigt sich, dass Jugendliche mit nichtdeutscher Familiensprache ein negativeres verbales und ein positiveres mathematisches Selbstkonzept aufweisen als deutsche Jugendliche. Ferner weisen Jugendliche in Abhängigkeit vom Migrationsstatus, dem Geschlecht, dem Kompetenzniveau und der Domäne ein höheres Niveau in fächerübergreifenden Kompetenzen als in den Hauptdomänen der PISA-Studie auf.
⇒ Unterrichtswissenschaft (Zeitschrift für Lernforschung34. Jg. (2006) H2/S. 98-169 (http://www.juventa.de)
UNTERRICHTSFORSCHUNG: Einsatz von Unterrichtsmethoden
Beitrag von Thomas GÖTZ, Katrin LOHRMANN, Bernd GANSER und Ludwig HAAG. Eine angemessene Vielfalt von Unterrichtsmethoden ist ein Qualitätsmerkmal guten Unterrichts. In der Diskussion um die innere Schulentwicklung ist das Vorantreiben und Erproben neuer Formen des Lehrens und Lernens deshalb ein zentrales Handlungsfeld. Dazu wurden 720 Lehrkräfte unterschiedlicher Schularten befragt. Die Studie zeigt unter anderem, dass die kooperativen Unterrichtsformen in der Gestaltung von Unterricht in den letzten 10 Jahren zugenommen haben. Der Frontalunterricht wird dabei in der Grundschule mit 40 %, in der Hauptschule mit 41 %, in der Realschule mit 56 % und im Gymnasium mit 57 % als Methode favorisiert. In der Grundschule werden dazu mit 22 % und in der Hauptschule mit 21 % die Einzelarbeit und Partnerarbeit (mit 17 bzw. 18 %) überdurchschnittlich im Unterricht verwendet, während in den genannten Schularten GS, HS, RS und GYM ca. 13% des Gesamtunterrichts in Gruppenarbeit erteilt wird. Die Berufsschule zeigt dagegen ein völlig anderes Bild.
⇒ Empirische Pädagogik H4/ 19. Jg. 2005/S. 342-360
(http://www.vep-landau.de)
GRUNDSCHUL-Forschung: Grundschüler und ihre Freizeit
Beitrag von Christiane PRIUSKEN. Vor dem Hintergrund der nachgewiesenen Interessensabnahme im Laufe der Schulzeit und der seit den 80er Jahren diskutierten möglichen (negativen) 'Folgen einer Veränderung des kindlichen Umfelds (Einfluss 'neuer Medien'..) wurde die Interessen und Ausübungshäufigkeit von Hobbys bei 544 Viertklässler untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass Grundschüler eine aktive und (noch) hoch und breit interessierte Altersgruppe sind. Aus den Befunden werden Implikationen und Vorschläge für die pädagogische Praxis abgeleitet. So sind z. B. die Vergabe angemessen schwieriger Aufgaben, positive und hilfreiche Leistungsrückmeldungen, Freiräume zum selbstbestimmten Lernen, Schaffen von Wahlmöglichkeiten, ein Klima der Akzeptanz und Unterstützung sowie die Anknüpfung an bestehende Interessen positiv wirkende Maßnahmen.
⇒ Unterrichtswissenschaft (Zeitschrift für Lernforschung33. Jg. (2005) H3/S. 272-288 (http://www.juventa.de)
UNTERRICHTSFORSCHUNG: Fragen im Unterricht
Dieses Themenheft befasst sich mit dem Thema: Lernen und Fragen. Es umfasst den Schulunterricht ebenso wie die Hochschulinstruktion. Beiträge von:
- Anne Levin/Karl-Heinz Arnold: Aktives Fragestellen im Hochschulunterricht;
- Heinz Neber: Förderung epistemischen Fragens im Religionsunterricht;
- Detlef Sembill/Katrin Gut-Sembill:Fragen hinter Schülerfragen - Schülerfragen hinterfragen;
- Gudrun Glowalla/Ulrich Gölowalla: Fragestrategien zu Lehrtexten im Studium;
- Helmut Niegemann: Lernen und Fragen: Bilanz und Perspektiven der Forschung.
Fazit: Verschiedene theoretische Ansätze zeigen, dass das Stellen von Info-Fragen Vorwissen sowie metakognitive Fähigkeiten voraussetzt. Empirische Studien belegen, dass Schülerfragen eine wichtige Funktion beim Wissensaufbau zukommt. Fragestellen kann erfolgreich trainiert werden. Dies wird jedoch in der Unterrichtspraxis kaum umgesetzt! (Siehe Rubrik 'Lernen lernen'!)
⇒ Unterrichtswissenschaft (Zeitschrift für Lernforschung32. Jg. (2004) H4/S. 290-356 (http://www.juventa.de)
'Mathetik'-Seminare des
Diese Seminarreihe, die vom Heidelberger Life-Science Lab am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) mit Unterstützung des wissenschaftlichen Verlags Springer Heidelberg durchgeführt wird, hat nicht die eher instruktionistische Didaktik, sondern die eher konstruktivistische Mathetik, die „Kunst des Lernens“ zum Inhalt, der sich das Heidelberger Life-Science Lab, eine Einrichtung zur außerschulischen Bildungs- und Begabungsförderung, in besonderer Weise verpflichtet fühlt. „Mathetik“ umfasst im Lab die subjektorientierte Bildung, das Verständnis von Wissensaneignung als Konstruktion und die Vorstellung von Selbstorganisiertem Lernen (SOL) als autopoietischer Prozess.
Siehe besonders Seminar II !
GRUNDSCHUL-Forschung: Was ist besser (für die Motivation und gegen die Leistungsängstlichkeit) beim Übertritt ins Gymnasium: Durchschnittsnoten oder Orientierungsstufe??
Andreas Hartinger/Olga Graumann/Frauke Grittner machten eine Fragebogenuntersuchung in Bayern und Niedersachsen (N= 1145). Ergebnisse: in Bayern (Ü per Durchschnittsnoten) weisen die SchülerInnen eine höhere extrinsische (von außen einwirkende) Orientierung auf als in Niedersachsen (= Ü per Orientierungsstufe). Hinsichtlich der Leistungsängstlichkeit zeigen sich Wechselwirkungseffekte zwischen dem Bundesland und SchülerInnen mit unterschiedlichen Schulleistungen.
⇒ Empirische Pädagogik (Themenheft 'Arbeitszeit für die Schule) H2/ 18. Jg. 2004/S. 173-193 (http://www.vep-landau.de)
GYMNASIUM: Mathematik: Lehren stochastischen Denkens
Beiträge in dem Themenheft von Jürgen Baumert, Gerd Gigerenzer, Laura Martignon zu Stochastischem Denken: Vielfältige und praxisrelevante Beispiele zu einem schwierigen didaktischen Problem
- Gerd Gigerenzer: Die Evolution des statistischen Denkens
- Klaus Fiedler/Henning Plessner: Die Stichprobenfalle: Lässt sich Sensibiliät für metakognitive Probleme beim stochastischen Denken vermitteln?
- Stefan Krauss/Silke Atamaca: Wie man Schülern in schwierige [in] stochastische Probleme vermitteln kann...
- Christoph Wassner/Laura Martgnon/Rolf Biehler: Bayesianisches Denken in der Schule
⇒ Unterrichtswissenschaft (Zeitschrift für Lernforschung32. Jg. (2004) H1/S. 2-96 (http://www.juventa.de)
Schulprojekt "Lernen lernen"
Ein schulisches Curriculum erarbeiten und als Leitfaden nutzen
"Lernen lernen" in einem gemeinsamen Schulprojekt in der Grundschule umgesetzt verspricht den größten Effekt. Dabei ist die Entwicklung eines schuleigenen Curriculums hilfreich, um die Bausteine zum "Lernen lernen" konkret innerhalb des Jahresplans zu organisieren.
⇒ Erschienen in: Attraktive Grundschule: Jedes Kind fordern und fördern hrsg. von HABECK, Heinfried, Berlin: Raabe-Verlag 2004, unter E 1.2/S. 1-22 im Sammelordner)
'Konrektorenstudie' hrsg. v. Chott P.O./Schmirber G.
Ergebnisse der Befragung von Konrektor(inn)en und Stellvertreter(innen) an Grund-, Haupt- und Förderschulen in Bayern im Jahr 2002 (Gesamtband)
Befunde und Diskussion einer schriftlichen Befragung per Fragebogen, die eine 'Bestandsaufnahme' der Situation von Konrektoren/Stellvertretern zeigen soll.
⇒ Erschienen bei der Hanns-Seidel-Stiftung München 2003
Kostenlose Bestellung unter http://www.hss.de/4703.shtml
oder hier downloaden: Auswertung der KR-Untersuchung 2003
Siehe auch unter:
http://www.presse.uni-augsburg.de/unipressedienst/2004/pm2004_048.shtml
und unter
http://idw-online.de/public/zeige_pm.html?pmid=78449
http://idw-online.de/de/news78449Untersuchung: Führen Frauen anders als Männer? Unterschiede und Übereinstimmungen in der Schulleitung
Befragung von Lehrkräften zur Schulleitung! Einige Ergebnisse, die in dem Band "Personalführung in der Schule - Übereinstimmung und Unterschiede zwischen Frauen und Männern" Bad Heilbrunn: Klinkhardt 2003 von derselben Autorin ausführlicher dargestellt sind: Kein Unterschied in Führungsstärke; Frauen besser in Kooperation und Männer eher hierarchisch = falsch; Schulleiter führen für die Lehrkräfte eher "wie es am bequemsten" ist; Schulleiter + Schulleiterinnen sind wenig einflussreich und wenig motivierend; Frauen werden kritischer von ihren Lehrkräften betrachtet.
⇒ Pädagogische Führung H3/2003/S. 129-133 (KANSTEINER-SCHÄNZLIN, K.: Führen Frauen anders als Männer? Unterschiede und Übereinstimmungen in der Schulleitung)
Untersuchung zur "Lehrerbelastung": Beanspruchungsmuster im Lehrerberuf.
Untersuchung von Uwe Schaarschmidt zu: Wie wirkt die Auseinandersetzung mit den lehrerspezifischen Anforderungen auf die Betroffenen zurück? Wie ist es im Schulalltag um die Emotionen und Befindlichkeiten von LehrerInnen gestellt? Welche gesundheitlichen Auswirkungen?
Einige Ergebnisse: Relativ hoher Anteil an "Risikomustern" bei allen Lehrkräften; die Grundschul-Lehrkräfte sind am problematischsten, die Berufsschul-Lehrkräfte am wenigsten problematisch. D.h. Muster A: Kennzeichnet hohes Engagement und wenig Distanzierungsfähigkeit oder Muster B zeigt geringes Engagement und wenig Widerstandsfähigkeit bzw. hohe Resignationswerte. Beide Muster bedeuten ein hohes Gesundheitsrisiko!
Bei Lehramtsstudierenden zeigt sich ein relativ hoher Anteil an "Muster G". D.h. "G" ist Ausdruck von Gesundheit und Hinweis auf gesundheitsförderndes angemessenes Verhältnis zur Arbeit. In den ersten Berufsjahren gibt es jedoch eine massive Veränderung in Richtung höherer Risikoanteile!
⇒ SchulVerwaltung BY H10/2003/S. 332-334
15. Shell Jugendstudie 2006
Aufstieg statt Ausstieg: Jugendliche gestalten ihre Zukunft pragmatisch und zielorientiert
"Bullying an Schulen" (= 'Mobbing' an Schulen)
Neue wissenschaftliche Erkenntnisse für die Schulpraxis von der LMU München
München, 8. September 2003 - Bullying heißt das Phänomen, das so manchem Schüler das Leben zur Hölle macht. Das Repertoire der Täter ist umfassend und reicht von verbalen Attacken und Demütigungen bis zu körperlichen Angriffen auf die Opfer. Am Institut für Pädagogische Psychologie und empirische Pädagogik der LMU wurden jetzt unter der Leitung von Dr. Mechthild Schäfer mehrere Studien zu verschiedenen Aspekten des Phänomens Bullying durchgeführt.
⇒ Dr. Mechthild Schäfer
Institut für Pädagogische Psychologie und Empirische Pädagogik der LMU
phon: ++49-89-2180-5240 und ++49-89-2180-5146 (Sekretariat)
E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Soll man Schulen privatisieren? Ein interessantes und lehrreiches Experiment aus den USA: die Edisonschulen
Die Ergebnisse eines Besuchs eines Reporters DER ZEIT nach einem Jahr der 'feindlichen Übernahme' sind wenig erfreulich. Es fehlt an Geld und das Konzept basiert lediglich darauf, für bessere Testergebnisse zu "pauken". Andere, in der Schule erstrebenswerte Ziele werden nicht evaluiert. Die Firma Edison - so die Prophezeiung - wird damit kein Geschäft machen!
⇒ http://www.zeit.de/2003/34/philadelphia
Sammelordner!
Attraktive Grundschule: Jedes Kind fordern und fördern
Sehr empfehlenswertes Handbuch, dessen Beiträge in einem Sammelordner erscheinen. Hierin werden eine Vielzahl von Tätigkeitsfeldern der Grundschule von ExpertInnen beleuchtet und prägnant dargestellt. Siehe Abstract!
⇒ Erschienen im Raabe-Verlag Berlin 2003
Training gegen Legasthenie
Schülerinnen und Schüler mit einer Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) können ihre Leistungen mit einem speziellen Training deutlich verbessern. Dies zeigt eine Studie an drei Grundschulen in Thüringen. Sie wurde vom Thüringischen Kultusministerium finanziert und von Professor Dr. Uwe Tewes, Direktor der Abteilung Medizinische Psychologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), durchgeführt
⇒ Medizinische Hochschule Hannover (Quelle online nicht mehr verfügbar!)
Thema: 'Fehlerkultur'
Beträge in dem Heft zum 'Umgang mit Fehlern im Mathematikunterricht' von Reinhard Forthaus (S. 9-13). Er geht der Thematik aus verschiedenen Perspektiven nach und macht deutlich, dass zunehmend die Lernwege der Kinder in der Leistungsfeststellung zu berücksichtigen ist. Klaus-Peter Eichler (S. 14-16) macht am Beispiel des Rechnens mit der Null deutlich, dass Fehler keine Zufallsprodukte sind, sondern mit einer gewissen Regelmäßigkeit auftreten und dass Ursachen für Fehler konstruktivistische Grundfragen des Mathematikunterrichts betreffen. Kirsten Thiemann (S. 22-25) widmet sich den Fehlern beim schriftlichen Multiplizieren. In ihrer Untersuchung zeigt Fehlermuster und Häufigkeit des Auftretens auf und bietet mit ihren Aufgaben eine Diagnosemöglichkeit für die eigene Klasse an. Peter Jansen (S. 17-21) zeigt wie mit Fehlkonzepten rechenschwacher Schüler umgegangen werden kann.
⇒ Grundschule35. Jg. (2003) H3/S. 9-30
Forschungsergebnisse zum Thema 'Hausaufgaben'
(Beiträge von SPIEL, C./WAGNER, P. (Hg.): Forderung nach stärkerer theoretischer Verankerung; TRAUTWEIN; U./KÖLLER, O.: Einfluss von HA im Englisch-Unterricht auf die Leistungsentwicklung und das Fachinteresse; HAAG, L./MISCHKO, C.: HA-Verhalten: Bedingungen und Effekte; SPIEL, C./WAGNER, P.: Wie lange und wofür lernen Schülerinnen und Schüler?; WAGNER, P./SPIEL, C.: Zeitinvestment und Lerneffektivität: Eine Analyse in Hauptschule und Gymnasium hinsichtlich Persönlichkeitsvariablen, Arbeithaltung und Bedinungsfaktoren)
⇒ Empirische Pädagogik (Themenheft 'Arbeitszeit für die Schule) H3/ 16. Jg. 2002/3. Quartal (http://www.vep-landau.de)
Forschungsergebnisse zur Unterrichtsqualität
(Beiträge von DITTON: Überblick über didaktische Konzeptionen und Forschungsergebnisse, EDER: Forschungsergebnisse über Auswirkungen des U-Klimas auf Einstellungen/Verhalten von SchülerInnen bzw. auf Schulentwicklung und Schulqualität, ROßBACH: U-Qualität im 2. Schuljahr: Anwendungsbezug der Lernaufgaben besonders wichtig; CLAUSEN/SCHNABEL/SCHRÖDER: Konstrukte der U-Qualität im Expertenurteil, HELMKE: Kommentar zu Perspektiven und Sackgassen)
⇒ Unterrichtswissenschaft (Zeitschrift für LernforschungH3/2002)


