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Ansätze zur Entwicklung einer 'FEHLER- KULTUR' (in der Schule)
Abstract zu den Aufsätzen
Ansätze zur Entwicklung einer 'FEHLER- KULTUR' (in der Schule)
(Peter O. Chott)
(Erscheinen in: PÄDForum H3/Juni 1999 und in: Lernchancen H 39/2004/S.53-56)
Drei Thesen bilden die Grundlage der Ausführungen:
- Fehler werden als Makel gesehe
- Schüler zeigen sich unsensibel für Fehler
- Lernende erkennen Fehler nicht als Lernchancen.
Diese Thesen erfahren eine zumindest teilweise, theoretische und empirische Bestätigung durch verschiedene wissenschaftliche Ansätze. Auf Grund dieser wird für die Entwicklung einer "Fehlerkultur" plädiert, die sich als lernfördernder Umgang (Fehlerprophylaxe und Fehlermanagement) darstellen soll.
Im dritten Abschnitt werden die theoretischen Aspekte sowie die Implementierung dieser Theorieansätze im Schulunterricht skizziert. Dabei stehen im Fokus:
- im Allgemeinen eine veränderte Sichtweise des Fehlers bei SchülerInnen und Lehrkräften
- im Besonderen die Veränderung des Lehrer- und Schülerverhaltens im Unterricht der Primar- und Sekundarstufe und
- im Speziellen die Bildungskomponente der Methodenkompetenz, d.h. die Förderung des "Lernenlehrens"
Als theoretische Aspekte sind z.B. die Mathetik, die 'Theorie der sozialen Vergleichsprozesse', Attributionale Theorien oder die 'Theorie des negativen Wissens' relevant. Die Realisierung im Unterricht wird etwa durch entsprechendes LehrerInnen-Feedback, durch ein strukturiertes Behandeln oder durch den veränderten Schriftsprachenerwerb erläutert.
Im vierten Teil geht es um die Weiterarbeit in Wissenschaft und Praxis, die den Umgang mit Fehlern weiter verbessern soll.
Ganztext 1999 (PDF-Datei) Ansätze zur Förderung einer 'Fehlerkultur'


