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Abstract zum Aufsatz Steigender Videofilm-Konsum
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Abstract zum Aufsatz
Die empirische Untersuchung, die im Sommer 1988 an 455 Hauptschülern zum Freizeit- und Videokonsumverhalten durchgeführt wurde, zeigte, dass in den Klassen 5 bis 9 zunehmend indizierte und beschlagnahmte Videofilme konsumiert werden. Die bevorzugten Videos sind dabei so genannte Actionfilme wie "Der Terminator" oder "Rambo II" und Horrorfilme wie der "Tanz der Teufel". Die Anwesenheit der Erziehungsberechtigten wirkt erst ab dem 7. Schülerjahrgang hemmend auf den Konsum, bei den 5. und 6..-Kläßlern dagegen –und das ist überraschend- sahen die Jugendlichen eher mehr Horror- und Aktionvideos, wenn die Erwachsene zuhause waren. Die Attraktivität dieser Filme scheint mehrere Ursachen zu haben. Zum einen spielen "Initiationsriten‘ eine Rolle, zum anderen ‚Angstlust‘ oder intensiver Lustgewinn bei starken Gefühls- erregungen. Auch die besondere Situation der Hauptschüler kann als Grund in Betracht kommen.
Aus diesen Fakten wird deutlich, dass eine Reihe medienerzieherischer Maßnahmen notwendig ist, um die vermuteten negativen Wirkungen bei den Jugendlichen einzudämmen.
Ganztext (PDF-Datei) Steigender Videofilm-Konsum. - Ergebnisse, Analysen und Erklärungsversuche zu einer Untersuchung mit Hauptschülern
Abstract zum Aufsatz
Steigender Videofilm-Konsum
Ergebnisse, Analysen und Erklärungsversuche zu einer Untersuchung mit Hauptschülern
Ergebnisse, Analysen und Erklärungsversuche zu einer Untersuchung mit Hauptschülern
Werner Glogauer/Peter Chott
(Erschienen in: Pädagogische Welt 43 (1989) H8/S. 343-345)
Die empirische Untersuchung, die im Sommer 1988 an 455 Hauptschülern zum Freizeit- und Videokonsumverhalten durchgeführt wurde, zeigte, dass in den Klassen 5 bis 9 zunehmend indizierte und beschlagnahmte Videofilme konsumiert werden. Die bevorzugten Videos sind dabei so genannte Actionfilme wie "Der Terminator" oder "Rambo II" und Horrorfilme wie der "Tanz der Teufel". Die Anwesenheit der Erziehungsberechtigten wirkt erst ab dem 7. Schülerjahrgang hemmend auf den Konsum, bei den 5. und 6..-Kläßlern dagegen –und das ist überraschend- sahen die Jugendlichen eher mehr Horror- und Aktionvideos, wenn die Erwachsene zuhause waren. Die Attraktivität dieser Filme scheint mehrere Ursachen zu haben. Zum einen spielen "Initiationsriten‘ eine Rolle, zum anderen ‚Angstlust‘ oder intensiver Lustgewinn bei starken Gefühls- erregungen. Auch die besondere Situation der Hauptschüler kann als Grund in Betracht kommen.
Aus diesen Fakten wird deutlich, dass eine Reihe medienerzieherischer Maßnahmen notwendig ist, um die vermuteten negativen Wirkungen bei den Jugendlichen einzudämmen.
Ganztext (PDF-Datei) Steigender Videofilm-Konsum. - Ergebnisse, Analysen und Erklärungsversuche zu einer Untersuchung mit Hauptschülern


