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Abstract zum Buch Das Prinzip der Lebensnähe in der Schule
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Abstract zum Buch
Das Prinzip der Lebensnähe erscheint für die Schule als allgemein gültiger Grundsatz. Was sich inhaltlich und methodisch hinter dieser Forderung verbirgt, versucht diese Untersuchung aufzuweisen. Um einen systematischen Weg einschlagen zu können, galt es vorab die Begriffe "Leben" und "Nähe" phänomenologisch zu durchleuchten. Dann werden neben der gründlichen Analyse einzelner Bedeutungen von "Lebensnähe" deren historische Quellen sowie die praktischen Realisierungsmöglichkeiten von früher und heute aufgezeigt. Schließlich wird das Prinzip kritisch auf seine Brauchbarkeit in der heutigen didaktischen Diskussion untersucht.
Grobgliederung:
0. Grundlegung (Problemaufriss, methodisches Vorgehen etc.)
(Seite 10-18).
1. Begriffsklärung ("Leben", "Nähe", "Lebensnähe") (Seite 19-38).
2. Das Prinzip der "Lebensnähe" als Forderung nach
"Verbesserung" der schulischen Arbeit (Seite 39-41).
3. Das Unterrichtsprinzip der "Lebensnähe" als Forderung nach
dem "Nützlichen" (z.B. bei Locke, Rousseau, v. Ickstatt, Braun,
bei den Philanthropen; heute im Sinne von "Praxisorientierung")
(Seite 42-88).
4. Das Unterrichtsprinzip der "Lebensnähe" als Forderung nach
"Bildung" (z.B. im Alt- bzw. Neuhumanismus; heute im Streben
nach "Allgemeinbildung") (Seite 89-122).
5. Das Unterrichtsprinzip der "Lebensnähe" als Forderung nach
"Aktualität" (z.B. als Postulat nach "räumlicher" Nähe bei Feltre,
Comenius, Rousseau; als Postulat nach "zeitlicher Nähe bei
Ratke, Decroly, Montessori, Freinet; heute im Heimat- und
Sachkundeunterricht bzw. im Gelegenheitsunterricht) (Seite
123-176).
6. Das Prinzip der "Lebensnähe" als Forderung nach
"gesellschaftlicher Anpassung" der Schule ("Unerzwungener"
Wandel der Höheren Schule zwischen 1860 und 1914;
"erzwungener" Wandel in der DDR; heute Realisierung von
ökologischen Themen etc.) (Seite 177-222).
7. Das Prinzip der "Lebensnähe" als Forderung, dem
"schulischen Eigenleben" "treu" zu bleiben (z.B. bei
Pythagoras, in den Klosterschulen, bei Pestalozzi, bei Peter
Petersen; heute bei Jakob Muth) (Seite 223-281).
8. Das Prinzip der "Lebensnähe" als "ganzheitliche" Forderung an
die Schule (z.B. bei Kerschensteiner, Dewey/Kilpatrick,
Collings; heute Realisierung im Projektorientierten Unterricht)
(Seite 282-310).
9. Zusammenschau der Ergebnisse (Seite 311-313).
Abstract zum Buch
Peter Chott
Das Prinzip der Lebensnähe in der Schule Frankfurt/M., Bern, New York, Paris: Lang 1988 (328 Seiten)
Das Prinzip der Lebensnähe in der Schule Frankfurt/M., Bern, New York, Paris: Lang 1988 (328 Seiten)
Das Prinzip der Lebensnähe erscheint für die Schule als allgemein gültiger Grundsatz. Was sich inhaltlich und methodisch hinter dieser Forderung verbirgt, versucht diese Untersuchung aufzuweisen. Um einen systematischen Weg einschlagen zu können, galt es vorab die Begriffe "Leben" und "Nähe" phänomenologisch zu durchleuchten. Dann werden neben der gründlichen Analyse einzelner Bedeutungen von "Lebensnähe" deren historische Quellen sowie die praktischen Realisierungsmöglichkeiten von früher und heute aufgezeigt. Schließlich wird das Prinzip kritisch auf seine Brauchbarkeit in der heutigen didaktischen Diskussion untersucht.
Grobgliederung:
0. Grundlegung (Problemaufriss, methodisches Vorgehen etc.)
(Seite 10-18).
1. Begriffsklärung ("Leben", "Nähe", "Lebensnähe") (Seite 19-38).
2. Das Prinzip der "Lebensnähe" als Forderung nach
"Verbesserung" der schulischen Arbeit (Seite 39-41).
3. Das Unterrichtsprinzip der "Lebensnähe" als Forderung nach
dem "Nützlichen" (z.B. bei Locke, Rousseau, v. Ickstatt, Braun,
bei den Philanthropen; heute im Sinne von "Praxisorientierung")
(Seite 42-88).
4. Das Unterrichtsprinzip der "Lebensnähe" als Forderung nach
"Bildung" (z.B. im Alt- bzw. Neuhumanismus; heute im Streben
nach "Allgemeinbildung") (Seite 89-122).
5. Das Unterrichtsprinzip der "Lebensnähe" als Forderung nach
"Aktualität" (z.B. als Postulat nach "räumlicher" Nähe bei Feltre,
Comenius, Rousseau; als Postulat nach "zeitlicher Nähe bei
Ratke, Decroly, Montessori, Freinet; heute im Heimat- und
Sachkundeunterricht bzw. im Gelegenheitsunterricht) (Seite
123-176).
6. Das Prinzip der "Lebensnähe" als Forderung nach
"gesellschaftlicher Anpassung" der Schule ("Unerzwungener"
Wandel der Höheren Schule zwischen 1860 und 1914;
"erzwungener" Wandel in der DDR; heute Realisierung von
ökologischen Themen etc.) (Seite 177-222).
7. Das Prinzip der "Lebensnähe" als Forderung, dem
"schulischen Eigenleben" "treu" zu bleiben (z.B. bei
Pythagoras, in den Klosterschulen, bei Pestalozzi, bei Peter
Petersen; heute bei Jakob Muth) (Seite 223-281).
8. Das Prinzip der "Lebensnähe" als "ganzheitliche" Forderung an
die Schule (z.B. bei Kerschensteiner, Dewey/Kilpatrick,
Collings; heute Realisierung im Projektorientierten Unterricht)
(Seite 282-310).
9. Zusammenschau der Ergebnisse (Seite 311-313).


